Berufsunfähigkeitsversicherung

Eine effiziente Berufsunfähigkeitsversicherung kann den Lebensunterhalt sichern, wenn die staatliche Unterstützung dafür nicht genügt. Hierbei sollte man sich zunächst einmal vor Augen führen, dass der Staat im Ernstfall üblicherweise nur maximal 30 Prozent des vorherigen Bruttogehalts zahlt.

Vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man aber bestimmte Vertragsklauseln beachten. Ganz besonders wichtig ist hierbei, dass die Versicherung keinen Ausschluss für bestimmte gesundheitliche Beschwerden vorsieht. Entscheidend ist außerdem, dass der Versicherungsvertrag keine sogenannte „abstrakte Verweisung“ enthält. Ist eine solche Klausel Bestandteil des Vertrags, erhält man im Fall der Berufsunfähigkeit geringere Auszahlungen und muss eventuell eine Tätigkeit aufnehmen, die nicht der eigenen Ausbildung entspricht.

Wer mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung privat vorsorgen will, muss auch ein Auge auf die Gesundheitsfragen bei der Antragstellung haben. Eine Frage wie „Welche körperlichen Erkrankungen hatten Sie in den letzten fünf Jahren?“ ist schwieriger zu beantworten als „Hatten Sie in den letzten zwei Jahren Rückenbeschwerden?“. Wenn man als Antragsteller eine Frage nicht vollständig beantworten kann, läuft man Gefahr, bei Berufsunfähigkeit keine Leistung von der Versicherung zu erhalten. In jedem Fall empfiehlt es sich, hier weitere Informationen einzuholen und danach einen Versicherungsvergleich durchzuführen.